Neuigkeiten: September 2026

Bürgerhaus Bornheide wird Klimaoase

Bürgerhaus Bornheide wird Klimaoase

Fit für eine klimaangepasste Zukunft

Startschuss für eine nachhaltige Zukunft: Unser Bürgerhaus Bornheide – auch bekannt als „Wohnzimmer des Osdorfer Borns“ – feiert den Auftakt zu umfassenden Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen, die den Standort zu einer Klimaoase für das Quartier machen sollen. 

„Wir machen das Bürgerhaus zukunftssicher und klimafreundlich.“

Statt eines offiziellen Spatenstichs wurde am 7. September symbolisch die erste Fassadenpflanze am Bürgerhaus gegossen. Mit dabei war Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein.

„Das Bürgerhaus Bornheide ist seit 2013 ein beliebter Treffpunkt, der den Menschen im Quartier Gemeinschaft und Unterstützung bietet“, sagte Karen Pein bei der Veranstaltung. „Es sind Orte wie dieser, die wesentlich zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen und die es nicht nur zu erhalten, sondern auch zu stärken gilt. Mit der geplanten Sanierung, der Klimafassade und der Klimaoase machen wir das Bürgerhaus zukunftssicher und klimafreundlich.“ 

Treffpunkt für Bildung, Beratung und Kultur: Das Bürgerhaus Bornheide ist in Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein.

Zur Website: Bürgerhaus Bornheide
 

Klimafassade und Klimaoase in zwei Bauabschnitten

Im ersten Bauabschnitt werden die Fassaden der insgesamt sechs Gebäude saniert. Sie erhalten jeweils eine zweite Fassadenebene, die „Klimafassade“, und werden begrünt. Im zweiten Bauabschnitt wird das Außengelände klimafreundlich umgestaltet – unter anderem mit nachhaltiger Regenwasserbewirtschaftung, mehr Grün und bedarfsgerechter Ausstattung. 

„Als Träger des Bürgerhauses Bornheide freuen wir uns sehr, dass unsere Einrichtung mit dem Start der Fassadenbegrünung einen wichtigen Schritt hin zur künftigen Klimaoase geht“, sagt Markus Schneider, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein. „Mit der klimagerechten Weiterentwicklung schaffen wir nicht nur ein attraktiveres Umfeld für unsere Besucher*innen, sondern übernehmen auch Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft im Stadtteil.“

Über 7 Mio. Euro für Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen

Die Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen kosten insgesamt über 7 Millionen Euro. Davon trägt die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen rund 3 Millionen Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere und rund 2 Millionen Euro aus RISE-Mitteln (Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung).

Außerdem stellt die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft rund 900.000 Euro aus Klimaanpassungsmitteln zur Verfügung. Weitere Finanzierungsbeiträge kommen von der Finanzbehörde, vom Sanierungsfonds der Bürgerschaft und aus dem investiven Quartiersfonds.

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