„Raum für Wärme, Gespräch, Würde und Gemeinschaft“
„Wir sind stolz auf dieses Bauprojekt mitten im Herzen unserer Stadt, das so viele Menschen mitgetragen haben“, sagt Norderstedts Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder. „Auf 400 Quadratmetern ist ein Raum entstanden für Wärme, für ein Gespräch, für eine Dusche und für das, was oft fehlt: ein Stück Würde und Gemeinschaft.“
Die TAS Norderstedt des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein bietet wohnungslosen und hilfsbedürftigen Menschen bereits seit 1998 ein Zuhause für den Tag. Hier bekommen sie ein warmes Essen, können duschen, sich ausruhen und mit anderen austauschen. Das Team der TAS aus Haupt- und Ehrenamtlichen berät und unterstützt sie außerdem bei persönlichen Anliegen.
Die Anzahl der Gäste hat sich in den vergangenen Jahren verdoppelt und die Räumlichkeiten im alten Gebäude waren zunehmend überlastet. Vor neun Jahren begann Einrichtungsleiterin Tabea Müller deshalb mit der Planung einer neuen, größeren TAS.
Dank vielfältiger Unterstützung konnte das außergewöhnliche Bauprojekt für insgesamt rund 1,9 Millionen Euro realisiert werden. Davon trug die Stadt Norderstedt 1,1 Millionen Euro, die Aktion Mensch 266.000 Euro und die Stiftung Wohnhilfe 125.000 Euro. Der Rest wurde aus Spenden und vom Träger selbst, dem Diakonischen Werk Hamburg-West/Südholstein, finanziert.
TAS Norderstedt seit über zwei Jahrzehnten „Ein Zuhause für den Tag“
Die Tagesaufenthaltsstätte (TAS) Norderstedt ist ein Zentrum für Begegnung, praktische Hilfe und Beratung und offen für wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen. Menschen jeden Alters, Geschlechts, Glaubens und jeder Herkunft sind ohne Vorbedingungen willkommen, können sich hier ausruhen und aufwärmen. Auch in akuten Krisensituationen wie Wohnungsverlust oder anderen schwierigen Lebenslagen. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.