Neuigkeiten: Mai 2026

EU-Fördermittel: Kirche setzt auf Zusammenarbeit in Hamburg

EU-Fördermittel: Kirche setzt auf Zusammenarbeit in Hamburg

Projekte, die Hamburg verändern

Im Trinitatis Quartier in Hamburg-Altona diskutierten Vertretende der Nordkirche und des Kirchenkreises sowie EU-Expert*innen über aktuelle Entwicklungen der europäischen Förderpolitik und Perspektiven für Projekte vor Ort.

Europäische Förderpolitik ganz nah

Am 5. und 6. Mai 2026 waren die Nordkirche und der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein gemeinsam Gastgeberin einer Tagung zur EU-Förderpolitik im Trinitatis Quartier in Hamburg-Altona. Unter der Leitung von Ulrike Truderung kamen Referent*innen der Servicestelle für EU-Förderpolitik und -projekte der EKD aus Brüssel sowie Vertreterinnen der Landeskirchen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen der europäischen Förderlandschaft und gemeinsame Perspektiven auszutauschen. 

Im Mittelpunkt standen die laufenden Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union, kurz MFR. Außerdem ging es um nationale und regionale Partnerschaftspläne sowie um Programme wie Erasmus+ und AgoraEU. Berichte aus den Landeskirchen gaben Einblicke in die Förderpraxis, in gelungene Beispiele und in Herausforderungen vor Ort. 

Konkrete Beispiele zeigten, wie europäische Förderpolitik in Hamburg wirkt. Yulia Suarez Bergmann, Projektkoordinatorin der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hamburg-Veddel, und Charlotte Huch, Referentin für EU-Projekte der Sozialbehörde Hamburg, stellten das EU-geförderte Projekt „FairFuture in Hamburg: Lokale und gerechte Hitzeresilienz auf der Veddel“ vor. Das Projekt erprobt sozial gerechte Klimaanpassung und verbindet Gesundheit, Klimaanpassung und soziale Teilhabe im Quartier.

Warum professionelles Fördermittelmanagement für die Kirche immer wichtiger wird

Europäische Fördermittel ermöglichen innovative Projekte in Gemeinden und Quartieren. Sie können außerdem dazu beitragen, kirchliche Präsenz in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Mathias Benckert, Oberkirchenrat im Landeskirchenamt der Nordkirche, hob die strategische Bedeutung von Fundraising und professionellem Fördermittelmanagement für die Nordkirche hervor. Das Trinitatis Quartier als Ort für Begegnung, Innovation und gesellschaftlichen Dialog bot dafür einen passenden Rahmen

Der gemeinsame Austausch über Landes- und Arbeitsbereiche hinweg war ein wichtiges Signal. Gemeinsam fördern Kirche und Diakonie Innovationen, begegnen gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv und übernehmen Verantwortung. So leisten sie einen Beitrag zu einem solidarischen und gerechten Europa mit mehr Chancengleichheit für alle.

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