Vielfalt Tür an Tür
Michael Benthack und Kris Heitmann, Geschäftsführer von bauwerk, erklärten, was das Trinitatis Quartier so besonders macht: Hier kommen Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten zusammen – Pilger und Touristen in der Herberge Baltica, ehemals wohnungslose Menschen im Housing First-Projekt, Familien in der Kita, obdachlose Gäste der Tagesstätte MAhl ZEIT, die Kirchengemeinde und die Nachbarschaft. Ein Beweis, dass soziale Vielfalt, bezahlbarer Wohnraum und kirchliche Gemeinwesenarbeit zusammen funktionieren.
Die beiden gaben auch Einblicke in die Geschichte und Bauweise: Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs lag das Areal rund um die Hauptkirche St. Trinitatis jahrzehntelang brach. Heute schließt das Ensemble aus fünf Gebäuden und Hauptkirche diese historische Lücke und bildet ein städtebauliches Scharnier zwischen Altona und St. Pauli. Dabei setzt das Quartier konsequent auf Nachhaltigkeit.
NDR 90,3 berichtete am 8. Januar im Radio über den Besuch (ab Minute 4:43):
„Die Grüne Fraktionschefin zeigt sich beeindruckt vom Trinitatis Quartier. Für sie ist es ein Vorzeigeprojekt. Die Ideen, die hier verwirklicht worden sind, nehme sie mit nach Berlin in die Bundespolitik.“