Neuigkeiten: März 2026

Kirche Lokstedt geht neue Wege: Pop-Up-Projekt mitten in der Einkaufsstraße

Ein Ladengeschäft

Einst beliebter Blumenladen, jetzt Location für Spieleabende, Co-Working-Space oder Treffpunkt für Konfirmand*innen!

Im September ging in der Grelckstraße in Hamburg-Lokstedt eine Ära zu Ende: Nach mehr als 20 Jahren schloss das Blumengeschäft „Magnolia“ seine Türen. Ein Verlust für den Stadtteil – und die Frage: Was passiert mit dem freien Ladenlokal in der hoch frequentierten Einkaufsstraße?

Seit Anfang März und noch bis Mitte April nutzen die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lokstedt und die Zukunftswerkstatt Lokstedt die Fläche gemeinsam. Dort, wo früher Blumen blühten, installierten Gemeinde und Zukunftswerkstatt ein temporäres Stadtteilzentrum. Und erschufen einen Ort für ganz unterschiedliche Formate.

Pastor Klette: „Probieren einfach aus“

Ein Ladengeschäft

Ob Co-Working, Spieleabende, diverse Sprechstunden oder Veranstaltungen – Pastor Lukas Klette sagt: „Wir probieren einfach aus, was hier möglich ist.“ 

Auch einige Termine der Kirchengemeinde ziehen vorübergehend in den Laden – etwa ein Infoabend zur Konfirmation für Erwachsene, Gespräche zum Kircheneintritt oder Sitzungen von Gremien.

Kirche kommt mit Passant*innen ins Gespräch

Ein Ladengeschäft

Der Laden liegt mitten in der Grelckstraße – und genau das macht den Reiz aus. Immer wieder bleiben Passantinnen und Passanten stehen, schauen ins Schaufenster oder kommen ins Gespräch. Manche fragen, ob die Kirche den Laden übernommen hat, andere interessieren sich für die Veranstaltungen.

Für die Gemeinde ist das Projekt auch ein Experiment: Kirche wird sichtbar im Alltag des Stadtteils – und Gespräche entstehen oft ganz spontan. Finanziert wird das Pop-up-Projekt über Spenden.

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