Neuigkeiten: November 2025

Kirche und Diakonie gestalten StadtRäume

Kirche und Diakonie gestalten StadtRäume

Gemeinsam unterwegs in Altona

Am 13. und 14. November 2025 nahmen die Fundraiser*innen unseres Kirchenkreises an einer inspirierenden Fachtagung in Hamburg-Altona teil. Das Bundesnetzwerk für Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung lud unter dem Thema „Kirche und Diakonie gestalten StadtRäume" zu Begegnungen, Austausch und spannenden Einblicken in praktische Projekte ein. 

Kirche im Quartier

Schon am ersten Tag zeigten die vorgestellten Beispiele, wie vielfältig kirchliche und diakonische Arbeit heute gestaltet wird. Ob beim Bauwagenprojekt im Trinitatis Quartier, im Stadtteilarbeitsprojekt auf der Veddel, auf den Kirchplätzen in Göttingen oder bei „Marthas Tisch“ in Wittenberge – überall entstehen Orte, an denen Kirche im Quartier lebendig wird. Die Erfahrungen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf verdeutlichten, wie Sozialraumarbeit gemeinschaftsstiftend wirken kann.

Ein echtes Highlight: der Austausch zum Sozialen Stadtteilzentrum Veddel und dem Projekt Fair Future Hamburg – es war großartig zu sehen, mit wie viel Kreativität und Engagement unsere Kolleg*innen des Kirchenkreises Hamburg Ost an zukunftsweisenden Projekten arbeiten.

Der Begegnungsort Bauwagen im Trinitatis Quartier bot mit Lagerfeuer, gläsernem Pavillon und Bauwagen einen besonderen Rahmen. Teilnehmende aus vielen Regionen Deutschlands lauschten gebannt Quartiersengel Johanna, die u.a. vom Clown & Raubtierdompteur, Menschen auf der Straße und Kindergeburtstagen erzählte. Seelsorge und Quartiersarbeit schaffen hier neue Impulse für kirchliche Zugänglichkeit und Kontakte zu kirchenfernen Zielgruppen und setzen ein Zeichen gegen Einsamkeit und schaffen neuen Beziehungen einer fürsorgenden Gemeinschaft. 

Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadtentwicklung

Der Impulsvortag des Stadtentwicklungsexperten Stefan Heinig (Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung der EKHN) am zweiten Tag zeigte neue Perspektiven auf Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadtentwicklung. In intensiven Gesprächen entwickelten die Teilnehmenden Ideen, wie sich diese Impulse in ihre eigene Arbeit einbinden lassen - und einen ermutigenden Blick in die Zukunft. Gemeinsames Handeln ist das Herz für lebendige Stadträume ist. Kirche und Diakonie gestalten diese Räume – engagiert, kreativ und mit offenem Blick für die Menschen vor Ort. 

Hintergrund

Das Bundesnetzwerk Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung ist eine bundesweite evangelische Plattform, die Kirche und Diakonie bei der lokalen Gemeinwesenarbeit vernetzt und unterstützt.  

Das Netzwerk versteht sich als Plattform für gemeinsame Konzeptentwicklung, Praxisreflexion und Interessenvertretung im Bereich der Gemeinwesenarbeit. Angesichts wachsender Bedeutung des lokalen sozialen Nahraums – ob Kiez, Quartier oder Dorfgemeinschaft – sollen Kirche und Diakonie gestärkt werden, sich den Zukunftsfragen der Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen zu stellen. 

Mehr Informationen:

www.gemeinwesendiakonie.de