„Dabei sein ist alles“ – gilt das auch für Hamburg?
Am 31. Mai 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger per Referendum über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Doch bevor abgestimmt wird, muss diskutiert werden. Und zwar nicht nur über Kosten und Medaillen, sondern über die Fragen, die oft zu kurz kommen: Was macht das mit unserer Stadt? Wer profitiert, wer wird verdrängt? Und welche Geschichte will Hamburg der Welt eigentlich erzählen?
Unter dem Titel „Geld, Geist und Gewissen: Brauchen wir Olympia und Paralympics in Hamburg?“ lud unser Kirchenkreis am 15. Dezember ins Haus der Kirche nach Niendorf. Auf dem Podium trafen ganz unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Dr. Steffen Rülke (Leiter Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele), Maya Lindholm (Paralympics-Goldmedaillengewinnerin), Peer Schmidt-Ohm (Geschäftsführer des Kita-Werkes) und Pröpstin Anja Botta. Moderiert wurde der Abend von NDR-Sportreporter Michael Augustin.