Neuigkeiten: Juli 2026

Stadtradeln: Über 33.000 Kilometer für die Schöpfung

Ein junger Mensch sitzt vor dem Haus der Kirche Niendorf auf einem Fahrrad

Klimaschutz gemeinsam gelebt

Beim diesjährigen Stadtradeln nahmen beide Kirchenkreise unter der Marke „Kirche Hamburg“ teil und erreichten Platz 15. Das zeigt: Kirche hat einen Hebel in der Stadt, um Klimaschutz gemeinsam zu leben.

„Wenn sich 244 Menschen zusammentun und über 33.000 Kilometer klimaneutral mit dem Rad zurücklegen, macht das einen Unterschied.“ So bringt es Milo Tobias auf den Punkt, der ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Klimawerkstatt des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein absolviert hat. Das Team, das dieses Jahr unter der Marke „Kirche Hamburg“ fuhr und beide Hamburger Kirchenkreise miteinschloss, hat damit bewiesen, dass Glauben und Klimaschutz kein Widerspruch sind – sondern gerade gemeinsam gedacht Fahrt aufnehmen können.

Raus aus dem Auto, rein ins Team

Vom 4. bis 24. Juni sammelten Kirchenmitglieder aus ganz Hamburg im Zuge der Kampagne Stadtradeln Kilometer für das Klima. Das Ergebnis: 33.539 Kilometer, 5.001 Fahrten und rund 5.500 Kilogramm eingespartes CO₂. Zum Vergleich: Das entspricht fast einer Umrundung der gesamten Erde. In der Hamburger Gesamtwertung belegte das Team „Kirche Hamburg" den 15. Platz unter allen teilnehmenden Teams der Stadt.

 

Bewahrung der Schöpfung – ganz praktisch auf zwei Rädern

Für Milo Tobias war die Aktion mehr als eine sportliche Herausforderung. Als FÖJler in der Klimawerkstatt organisierte er das Stadtradeln gemeinsam mit seinem Kollegen für beide Kirchenkreise. 

Das Radfahren ist für Milo auch eine persönliche Bereicherung geworden. Zwei Wochen vor dem Start bekam er endlich sein lang ersehntes Fahrrad – und nutzte es seitdem intensiver als je zuvor. „Jetzt fahre ich knapp 100 Kilometer pro Woche", sagt er. 

Mehr als Kilometer sammeln

Was die Teilnehmenden beim Stadtradeln nicht sehen: Der Aufwand hinter den Kulissen ist hoch, schließlich muss beispielsweise eine Menge an Infomaterial zusammengetragen und gestaltet werden. „Dann ist es nachher umso schöner, wenn man das selbst erstellte Stadtradeln-Plakat in einer Gemeinde hängen sieht, von der man nicht wusste, ob sie bei der Aktion mitmachen wird", sagt Milo Tobias.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist für solche Aktionen ein zentrales Element – denn nur wer von der Aktion weiß, kann mitmachen. Und das Ergebnis zeigt: Die Kommunikation hat gewirkt.

Mit über 20.000 Teilnehmenden erzielte die Stadt Hamburg 2026 beim Stadtradeln einen neuen Rekord. Das Team „Kirche Hamburg" war ein Teil davon – und hat gezeigt, dass Kirche in dieser Stadt einen echten Hebel hat, wenn es darum geht, Klimaschutz gemeinsam zu leben.

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