Neuigkeiten: März 2026

Propst Thomas Drope feierlich verabschiedet

Christuskirche Pinneberg, voll besetzt Verabschiedung Propst Drope mit Bischöfin Kirsten Fehrs

Volle Kirche und viel Wertschätzung

Die Christuskirche in Pinneberg war dicht gefüllt, als Propst Thomas Drope am Samstag, den 28. März, in einem festlichen Gottesdienst aus seinem Amt verabschiedet wurde. „Eine volle Kirche und viel Wertschätzung“ – so fasste Präses Oliver Kraushaar die Verabschiedung treffend zusammen.

Gottesdienst mit Bischöfin Fehrs und vielen Mitwirkenden

Zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten waren aus nah und fern gekommen, um Thomas Drope zu würdigen und ihm für die kommende Zeit alles Gute zu wünschen, darunter auch Bischöfin Kirsten Fehrs und Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste.

Den Gottesdienst gestalteten Bischöfin Kirsten Fehrs, Pröpstin Anja Botta und Propst Frie Bräsen gemeinsam mit Pastorin Kirsten Kunz, Pastorin Silke Breuninger, Pastorin Dr. Rinja Müller und Pastor Harald Schmidt.

Für die musikalische Gestaltung sorgten Kirchenmusikdirektor Oliver Schmidt und Kirchenmusikdirektor Eberhard Kneifel zusammen mit Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern aus dem Kirchenkreis. Auch Präses Oliver Kraushaar wirkte mit.

Persönliche Worte zum Abschied

Verabschiedung Propst Drope Christuskirche in voller Christuskirche

Thomas Drope selbst zeigte sich sichtlich überwältigt von der großen Anteilnahme. Mit dem Bild von Tulpen, die er selbst gepflanzt habe und die nun aus der Erde brechen, sprach er von Hoffnung und Neubeginn.

Er habe sich als Propst nie als Macher verstanden, sondern als Begleiter und Unterstützer. Aus einem abrupten Ende werde nun ein neuer Anfang. Er dankte für alle Unterstützung und die freundschaftlichen Bande, die ihn über die Jahre getragen hätten.

Dank und Anerkennung aus vielen Richtungen

Bischöfin Fehrs betonte, dass Thomas Drope seine Aufgaben stets mit Herzblut wahrgenommen habe und ein verlässlicher Gesprächspartner gewesen sei. Wehmut und Aufbruchsmut gehörten in diesem Moment zusammen.

Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste würdigte Drope als eine Persönlichkeit, die weit über sein Amt hinaus gewirkt habe. Er habe die Kirche geöffnet und Brücken zwischen Kirche und Stadt gebaut. Die Stadt sei dankbar für seinen langjährigen Einsatz.

Pröpstin Botta und Propst Bräsen dankten in einem gemeinsamen Grußwort für die gute und kollegiale Zusammenarbeit. Pastor Harald Schmidt und Pastorin Dr. Rinja Müller erinnerten an das wohl vertrauteste Bild aus Begegnungen mit dem Propst: einen Stapel Bücher mit Lesezeichen auf dem Tisch. Drope habe es immer wieder verstanden, Theologie und Gesellschaft ins Gespräch zu bringen.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchenkreis zu einem Empfang im Gemeindehaus ein.

Ein langer Weg im Dienst der Kirche

Thomas Drope war seit 2007 als Propst zunächst im damaligen Kirchenkreis Pinneberg tätig. Als dieser 2009 mit der Fusion zum Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein aufging, übernahm er dort das Propstamt.

In dieser Funktion verantwortete er zuletzt 22 Kirchengemeinden der Propstei Pinneberg sowie u. a. die Bereiche Diakonie, Bildung und Familienbildung. 2019 sprach ihm die Kirchenkreissynode mit großer Mehrheit erneut das Vertrauen aus und wählte ihn für eine weitere Amtszeit. Anfang des Jahres hatte Propst Drope sich dazu entschieden, sein Amt vorzeitig niederzulegen.

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